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Ständige Paul-Gerhardt-Ausstellung
in der Paul-Gerhardt-Kapelle

GRÄFENHAINICHEN

geöffnet: Mittwoch - Sonntag von 13.00 - 17.00 Uhr - auch in den Wintermonaten

das erste Bild zeigt Gräfenhainichen, die Geburtsstadt Paul Gerhardts.

  • oberer und unterer Stadtturm
  • Schloş Gräfenhainichen
  • die Evangelische Stadtkirche St. Marien, in der Paul Gerhardt mit seinen Eltern zum Gottesdienst ging, 1637 wurde sie erheblich zerstört (30jähriger Krieg)
  • St. Marienkirche nach dem Wiederaufbau, der Kirchturm wurde 1868 erneuert
  • das Innere der evangelischen Stadtkirche 1905
  • 2 Luftaufnahmen der Stadt von 1920 und 1990
  • Die Urkunde von 1990, in der die Paul - Gerhardt - Kapelle als Denkmal erklärt wurde
  • Grußkarte von Gräfenhainchen mit alten Ansichten der Stadt

GRIMMA

Die zweite Tafel errinnert an seine Schulzeit in der Fürstenschule zu Grimma, die er mit 15 Jahren (1622) bezog.

  • Ansicht der Stadt Grimma nach einer Lithographie
  • Aufnahme der Fürstenschule und des Kollegium Moldanum nach einer alten Handzeichnung
  • Aufnahme der Fürstenschule heute
  • Eintragung im Schülerverzeichnis der Fürstenschule
  • Kopie der Monatsbeilage der Nachrichten von Grimma, Juni 1926 "Paul Gerhardt und sein Bruder auf der Fürstenschule"
  • Beurteilung über Paul Gerhardt in der Fürstenschule

WITTENBERG/BERLIN

Auf der dritten Tafel zeigen wir die Stationen Wittenberg und Berlin. Mit zwanzig Jahren ging Paul Gerhardt an die Universität Wittenberg zum Studium der Theologie. Unter den Professoren waren dichterisch und musikalisch hochbegabte Männer wie z.B. Professor Röber und August Buchner, Professor der Rhetorik und Poesie.

  • den alten Marktplatz und die alte Universität von Wittenberg
  • Ansicht von der Schloşkirche Wittenberg
  • alte Handzeichnung von Wittenberg
  • Lithographie von 1826/1829 des Lutherhauses, gezeichnet von Eduard Dietrich
  • im unteren Teil ist die Nikolaikirche zu Berlin von 1760 nach einem alten Stadtplan zu sehen, in der Paul Gerhardt von 1643 an aushilfsweise predigte
  • alte Postkarte des Berlin - Marktes

MITTENWALDE

Im November 1651 wurde Paul Gerhardt zum Pfarrer in Mittenwalde ordiniert. Auf diesem Bild ist zu sehen:

  • Ansicht der Grabtafel von Paul Gerhardts Tochter Elisabeth in der Kirche zu Mittenwalde
  • Ansichten der Mittenwalder St. Moritz-Kirche
  • zwei Innenansichten der St. Moritz-Kirche mit dem Schweißtuch der Veronika
  • drei Ansichten Mittenwalde heute
    • Blick auf die Südstadt
    • Blick auf den Salzmarkt
    • Blick nach Norden zum Pulverturm, links die Paul-Gerhardt-Straße
  • Paul Gerhardts handschriftliche Ordinationsverpflichtung mit der lutherischen Bekenntnisschrift als Richtschnur für sein pfarramtliches Handeln

BERLIN

Als der Propst Vehr von der Nikolaikirche Berlin 1656 starb, berief der Magistrat Paul Gerhardt 1657 wieder nach Berlin und er erhielt die zweite Diakonstelle. Das Bild zeigt:

  • Nikolaikirche
  • Berlin zur Zeit Paul Gerhardts
  • Auszug aus dem kurfürstlichen Schreiben über die Wiedereinsetzung Gerhardts in sein Amt 1667
  • Kurfürst Wilhelm von Brandenburg, genannt "der Große Kurfürst", regierte von 1640-1688
  • Johann Krüger, Paul Gerhardts Organist an der St. Nikolaikirche in Berlin, Komponist zahlreicher Melodien
  • früheres Pfarrhaus in Berlin, Stralauerstr. 38, in dem Paul Gerhardt von 1657-1666 wohnte
  • Schluß der Erklärung Paul Gerhardts an den Kurfürsten
  • zwei Ansichtskarten vom Berliner Nikolaiviertel heute

LÜBBEN

Im September 1668 verstarb der Archidiakon Konrad Cnisis in Lübben. Paul Gerhardt wurde zu einer Gastpredigt eingeladen, den Lübbenern gefiel sie so gut, daß sie bereit waren, ihn zu berufen. Die Tafel zeigt:

  • Ansicht der Stadt Lübben
  • drei Aufnahmen der Lübbener Stadtkirche, erbaut im 15. Jahrhundert
  • lebensgroşes Ölgemälde von Paul Gerhardt, ein Denkmal in der Lübbener Kirche auf der Nordseite des Altarraumes, wahrscheinlich das einzige Bild, welches zu Lebzeiten des Dichters gemalt wurde
  • Fenster in der Kirche mit Paul Gerhardts Bildnis
  • Testament als Lebensregeln für seinen damals noch nicht l4jährigen Sohn Friedrich
  • Innenansicht der Lübbener Stadtkirche
  • Ansichtskarte von Lübben heute
  • Bericht des Generalsuperintendenten Hutten an den Herzog zu Sachsen-Merseburg über den Tod Paul Gerhardts

Auf der linken Empore befinden sich die Tafeln der verschiedensten Ehrungen zu den Gedenktagen und Gedenkstätten Paul Gerhardts.


Die erste Tafel zeigt die Ehrungen zum 300. Todestag.

  • Auszug einer Predigt Paul Gerhardts in der Nikolaikirche
  • Abschrift von den Feierlichkeiten in der Stadt Gräfenhainichen zu Ehren des 300. Todestages Paul Gerhardts
  • Auszug aus dem Buch "Paul Gerhardt. Dichter - Theologe - Seelsorger" von Heinz Hoffmann
  • alte Fotos der Paul-Gerhardt-Kapelle und des Paul-Gerhardt-Hauses
  • ein Bildnis Paul Gerhardts


Die zweite Tafel zeigt die Ehrungen zum 300. Geburtstag.

  • Auszüge aus dem Gräfenhainicher Tagesblatt vom 11.03.1907
  • Festordnung zur Enthüllung des Paul - Gerhardt - Denkmals
  • Paul - Gerhardt - Denkmal in Lübben, vor seiner letzten Wirkungsstätte 1907 zum 300. Geburtstag errichtet
  • zwei Ansichten zur Erinnerung an das dreihundertjährige Jubiläum und die Enthüllung seines Denkmals in Lübben
  • Ratsplenarbeschluß zur Namensgebung der Paul - Gerhardt - Straße in Grimma


Die dritte Tafel zeigt die Ehrungen zum 250. Todestag.

  • Auszüge aus dem Gräfenhainicher Tagesblatt und der Gräfenhainicher Zeitung von 1926
  • Foto vom Paul-Gerhardt-Haus heute und dem Gemälde Paul Gerhardts, das im Paul - Gerhardt - Haus zu sehen ist.


Die vierte Tafel zeigt die Ehrungen zum 200. Todestag.

  • Auszug aus dem Kirchenkonzert zum 200. Todestag in der Stadtkirche zu Gräfenhainichen
  • ein Foto des neugestalteten Kirchenplatzes mit der St. Marienkirche
  • zu Ehren Paul Gerhardts wurde in Wittenberg die Paul - Gerhardt - Stiftung gegründet und durch Spenden das Paul-Gerhardt-Stift nebst Diakonissen-Mutterhaus erbaut
  • Porträtbüste von Paul Gerhardt, geschaffen von Werner Rosenthal, befindet sich in dem Paul-Gerhardt-Stift zu Wittenberg
  • Ansichtskarte der Lutherstadt Wittenberg und des neurestaurierten Haupteinganges des Paul-Gerhardt-Stifts


Die fünfte Tafel zeigt die verschiedenen Ehrungen.

  • Auszug aus dem Buch "Paul Gerhardt und sein Weg nach Lübben" von Rolf Ebert, in dem er die Ehrungen Paul Gerhardts anläşlich seines 384. Geburtstages und seines 315. Todestages beschreibt
  • das Paul-Gerhardt-Denkmal in Lübben vor der gleichnamigen Kirche
  • die Ehrung zum 325. Geburtstag Paul Gerhardts in der Oranienbaumer Zeitung vom 19. März 1932
  • Ansicht der Paul-Gerhardt-Kapelle im Jahre 1830
  • Ansicht des Paul-Gerhardt-Stifts in Berlin
  • im Jahre 1920 gab die Stadt Gräfenhainichen Notgeldscheine heraus, auf der Rückseite ist ein Bildnis Paul Gerhardts zu sehen, auf der Vorderseite sieht man eine Ansicht der Stadt Gräfenhainichen vor der Zerstörung 1637


Die fünfte Tafel zeigt die Paul - Gerhardt - Kapelle im Wandel der Zeit

  • die Denktafel, allen Verehrern Paul Gerhardts gewidmet (eine Urkunde, welche in den Grundstein der Paul Gerhardt Gedächtniskapelle zu Gräfenhainichen am 9. Mai 1830 gelegt wurde)
  • verschiedene Ansichten aus damaliger und heutiger Zeit
  • nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde die Kapelle zum 150. Jahrestag am Freitag, dem 21. Oktober 1994 mit einer Ausstellung zum Leben und Werk Paul Gerhardts wieder eröffnet


Gedenktafeln

  • zweite Gedenktafel, eine dritte Gedenktafel befindet sich an dem neuerbauten Geschäftshaus
  • in der Paul - Gerhardt - Straße 7 markiert eine Gedenktafel den Platz des einstigen Geburtshauses


Amtstracht

  • Auf diesem Bild ist eine Nachgestaltung der Amtstracht von Paul Gerhardt zu sehen.


  • Hier ist das Bild einer Vitrine zu sehen, in der sich Kopien von herausgegebenen Notgeldscheinen aus dem Jahr 1920 befinden. Eine Sammlung der 25 Pf-Scheine ergibt auf der Rückseite folgenden Vers von Paul Gerhardt "BEFIEHL DEM HERRN DEINE WEGE UND HOFF AUF IHN ER WERD'S WOHL MACHEN".


  • In weiteren Vitrinen sind verschiedene Bücher über das Leben und die Werke Paul Gerhardts zu sehen. Die meisten Bücher sind Leihgaben von Herrn Urie und ein Teil von der Evangelischen Kirchengemeinde Gräfenhainichen. Außerdem sind noch zwei Musikkassetten und eine CD mit den bekanntesten Liedern von Paul Gerhardt ausgestellt.


Paul-Gerhardt-Ausstellung Paul-Gerhardt-Ausstellung Paul-Gerhardt-Ausstellung Paul-Gerhardt-Ausstellung Paul-Gerhardt-Ausstellung

Die Ausstellung konnte durch Leihgaben
von der Paul-Gerhardt-Bibliothek, der Evangelischen Kirche und von Bürgern Gräfenhainichens bereichert werden


Paul-Gerhardt-Ausstellung
    Im März 2002 konnte anläßlich der Eröffnung der neugestalteten Paul-Gerhardt-Ausstellung eine Bronzebüste des Kirchenliederdichters übergeben werden.


Diese Bilder zeigen den Innenraum unserer Paul-Gerhardt-Kapelle, die mit Hilfe von Spenden 1844 eingeweiht werden konnte. Der Lebensweg Paul Gerhardts und seine Ehrungen sind auf Bildtafeln anschaulich dargestellt.

    Der preußische König Friedrich Wilhelm IV stiftete zur Einweihung der Paul-Gerhardt-Kapelle unter anderem diese beiden Engelleuchter.
    Paul-Gerhardt-Notgeldscheine aus dem Jahre 1921 bereichern unsere Ausstellung.
    Ausstellungseröffnung
    Kirchenbuch von 1573 bis 1708
    mit Eintragungen Paul Gerhardts
    "Leihgabe der Evangelischen Kirchengemeinde
    Mittenwalde"
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