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1285 |
Die Stadt Gräfenhainichen wurde erstmals urkundlich erwähnt. |
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1371 |
... kam "zo deme Hayne" endgültig von Anhalt nach Sachsen. |
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1454 |
... wurden Gräfenhainichen die Stadtrechte wiederbestätigt, da die alten Privilegienbriefe vom Feuer vernichtet worden waren. |
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1637 |
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt durch die Schweden zerstsört. Opfer der Flammen wurden u.a. Rathaus, Kirche und Schloß. Das ehemalige Schloß wurde nicht wieder aufgebaut. |
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1815 |
wurde nach dem Wiener Kongress der Nordteil des Königreiches Sachsen dem Königreich Preußen als "Provinz Sachsen" zugesprochen. Damit wurde die Stadt preußisch und gehörte dem Kreis Bitterfeld an. |
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1820 |
Bau der Provincialchaussee Berlin - Wittenberg - Bitterfeld - Halle. |
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1859 |
Einweihung der Bahnstrecke Wittenberg - Bitterfeld. |
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1874 |
Gründung der ersten Druckerei. Bis 1990 arbeiteten hier teilweise bis zu vier Druckereien. Der Leibnitzdruck war Druckerei des Akademieverlages der DDR. |
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seit 1890 |
wird bei Gräfenhainichen, zuerst im Tiefbau, dann im Tagebau Braunkohle gefördert. |
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1944 |
entstand die Zentralwerkstatt, ein Betrieb für Groß- und Spezialreparaturen der Braunkohlenreviere Bitterfeld, Leipzig, Merseburg, Zeitz. |
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1952 |
wurde Gräfenhainichen Kreisstadt für 3 Städte (Gräfenhainichen, Oranienbaum, Wörlitz) sowie für 27 Gemeinden bis 1994. |
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nach 1990 |
vollzog sich ein bedeutender Wandel für die Stadt. Sie mußte den Schritt von der ehemaligen Bergarbeiter- und Druckerstadt zu einer Kleinstadt mit neuem Charme wagen, die von Klein- und mittelständischen Betrieben und zunehmend von Tourismus geprägt ist. |