Im Vordergrund der Beratungsarbeit steht die allgemeine und juristische Unterstützung bei Rehabilitierungs- und Entschädigungsverfahren. Das Angebot richtet sich an:
• ehemalige politische Häftlinge sowie Personen, die als Kinder oder Jugendliche in DDR-Sonderheimen (Spezial-, Übergangsheime und Jugendwerkhöfe) untergebracht waren
• Personen, bei denen staatliche Eingriffe in Leben und Vermögen erfolgten
• Menschen, die Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes ausgesetzt waren
• Betroffene von Zwangsaussiedlungen aus den DDR-Grenzgebieten
• Menschen, die durch politische Maßnahmen in Bildung und Beruf benachteiligt wurden (auch verfolgte Schüler)
• Betroffene von Zwangsdoping sowie kontaminierter Anti-D-Prophylaxe 1978/1979
• Personen, die Einsicht in ihre Stasi-Akten beantragen möchten
• Personen, die bereits rehabilitiert sind und Fragen zu sozialen Ausgleichsleistungen oder zur Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden haben
• rehabilitierte Personen in besonderen wirtschaftlichen Notlagen, die Leistungen des Härtefallfonds für Opfer politischen Unrechts in Sachsen-Anhalt beantragen möchten
Auch wenn Sie allgemein Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit belastenden Erfahrungen aus SBZ und DDR wünschen, sind die Mitarbeiter da. Die Mitarbeiter stehen Ihnen zur Seite, um Ihnen bei der Verarbeitung persönlicher Erlebnisse zu helfen. Kontaktieren Sie die Mitarbeiter gerne und vereinbaren Sie einen Termin für ein Einzelgespräch.
Anmeldung zur Beratung 2026 durch den Landesbeauftragten und seine Mitarbeiter unter:
Telefon: 0391 560 1505
E-Mail: info@lza.lt.sachsen-anhalt.de
Termine in nährer Umgebung:
Dessau: 18.2. | 24.6. | 2.9. | 28.10.
Wittenberg: 2.2. | 4.5. | 6.7. | 16.11.